Internet Appliance Server
von Linogate mit implementierter Intrusion Detection
DEFENDO mit erweiterter Firewall bietet erhöhtes Sicherheitsniveau
im Netz
Augsburg,
23. Oktober 2000
Zur Systems 2000 erweitert
Linogate, Hersteller von Internet Appliance Servern aus Augsburg, den
Firewall-Schutz seiner Produktserie DEFENDO. Neben Statefull Packet Filtering
und Virus Scanning wird jetzt auch Intrusion Detection eingesetzt. Somit wird
gerade jenen Unternehmen die Türe zum Internet geöffnet, denen einerseits
eine Application Firewall zu teuer und pflegeintensiv ist, andererseits eine
kostengünstigere Packet
Filtering-Lösung jedoch zu unsicher. Letztere sind häufig in Routern zu finden
und stellen insbesondere beim Betrieb an Standleitungen und den immer
populäreren Flat Rate-Verbindungen nur sehr begrenzten Schutz vor Angriffen
aus dem Internet dar.
Die im Defendo ab sofort
implementierte Intrusion Detection bietet annähernd den Sicherheitsstandart
einer Application Firewall, kostet jedoch nur einen Bruchteil dieser
hochwertigen Sicherheits-Einrichtung und ist somit auch für kleinere Unternehmen
mit fünf bis 300 Arbeitsplatz-Rechnern erschwinglich.
Intrusion Detection zum Schutz vor mutwilligen Angriffen
Intrusion ist eine Abfolge verwandter,
mutwilliger Aktionen eines Angreifers mit dem Ziel, unberechtigt sicherheitsrelevante
Zugriffe auf einen Computer oder ein Netzwerk zu erhalten. Intrusion
Detection (ID) wird der Prozess genannt, diese böswilligen Aktionen zu
identifizieren und entsprechend der Aktionen zu reagieren sowie zusätzlich
potentiellen Angriffen vorzubeugen. Intrusion Detection beinhaltet somit die
Prävention, auch potentielle Angriffsversuche aktiv abzuwehren. Hierzu gehören
beispielsweise die Abwehr von Port Scans, Denial-of-Service Attacken (DoS),
Buffer-Overflow-Attacken und anderen bekannten Hacker-Tools.
Bei einem Angriff, beziehungsweise
bei verdächtigen Vorgängen, werden entsprechende Aktionen wie das Abblocken
sämtlicher Zugriffsmöglichkeiten für den identifizierten Angreifer, die Benachrichtigung
des Administrators per Mail, bis hin zum Herunterfahren des DEFENDO, von der
Software ausgeführt.
Schutz vor unerlaubten Netzzugriffen von außen und von innen
Intrusion Detection (ID) soll
ein Netzwerk wirksam vor unerlaubten Zugriffen schützen und sowohl externe
Angreifer, als auch von Mitarbeitern initiierte IT Sicherheits-Verletzungen
aufspüren. Die im DEFENDO integrierte ID hält sich genau an dieses Prinzip.
So werden Pakete auf gefährliche Inhalte kontrolliert, was unter anderem die
gefürchteten Trojaner entlarvt. Auch ausgehende eMails mit solchen Inhalten
werden erkannt und gemeldet, so dass der Administrator reagieren kann.
“Kein Unternehmen kann sich heute leisten, ohne Sicherheitspaket
ins Internet zu gehen. Sicherheit muss aber auch für den Mittelstand bezahlbar
sein“, so Thomas Scholz, Geschäftsführer von Linogate. “Wir schließen mit
unserem DEFENDO die klaffende Preislücke zwischen sehr teuren Application
Firewalls und den meistens nicht ausreichend sicheren Packet Filtering-Lösungen.“
Defendo besteht aus einer Black Box mit vorinstallierter Browser-basierender
Benutzeroberfläche. Sämtliche Rechner eines bestehenden Unternehmens-Netzwerks
haben dadurch über ISDN-, xDSL- oder Standleitung Zugriff auf das Internet.
DEFENDO läuft unabhängig im Netzwerk und ist von den
Arbeitsplatz-Rechnern über Internet
Explorer, Netscape Communicator oder auch Text-basierende Browser zu erreichen.
Somit ist der Einsatz aller gängiger Betriebssysteme möglich.
Preise und Verfügbarkeit
DEFENDO wird in drei
verschiedenen Versionen angeboten. DEFENDO small ist zum Preis von DM 2.780 zzgl.
MwSt. erhältlich; DEFENDO medium ist für DM 3.980 zzgl. MwSt. zu beziehen und
DEFENDO large, das keiner User-Limitierung unterliegt, wird für DM 7.900 zzgl.
MwSt. angeboten. DEFENDO wird über das Fach-Handels-Netz der LINOGATE
vertrieben.
Weitere Informationen zu LINOGATE finden Sie hier
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